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Der Landesverband Aphasie Thüringen e.V. lud am 28.Mai 2016 zum 4.Aktionstag Aphasie & Schlaganfall in das comcenter Brühl Erfurt ein. „Prävention und Nachsorge“ waren das Motto. 155 Teilnehmer besuchten den Aktionstag; Betroffene, Angehörige und Interessierte.
Mit eindrucksvollen Liedern des Aphasiker Chores begann der Tag.

Nach der Eröffnung durch Herrn Barasch (LV Aphasie Thüringen) übernahm Frau Eva Schillikowski die Moderation. Sie ist als Ressortleiterin Sprachtherapie in der m&i Fachklinik Bad Liebenstein tätig.

Dann hörten die Teilnehmer die Grußworte von Dr. Bettina Begerow. Sie sprach im Auftrage der Deutschen – Schlaganfall – Hilfe.

Der erste Reverent war Dr. Andreas Steinbrecher, Chefarzt der Neurologie im Helios Klinikum Erfurt. „Vorbeugende Maßnahmen nach einem Schlaganfall – Welche Möglichkeiten gibt es?“ war sein Thema. Häufigste Ursache einer Aphasie ist ein Schlaganfall. Im Akut-Krankenhaus (Stroke Unit) stehen die Stabilisierung des Allgemeinzustandes und natürlich die Behandlung der organischen Erkrankung im Vordergrund. Dann werden die Patienten auf eine neurologische Normalstation verlegt. Sie werden durch Sprach- und Ergotherapeuten betreut. Ob eine Langzeitrehabilitation nötig ist, hängt vom Ausmaß der erlittenen Nervenschäden ab.

In den SHG bietet sich für Betroffene die Möglichkeit, in der Therapie erarbeitete Fertigkeiten zu erproben und zu festigen. Sehr wichtig ist auch, soziale Kontakte aufzubauen und Informationen auszutauschen.

Nach einer kurzen Pause sang der Aphasiker Chor einige Lieder mir einer Zugabe.

Anschließend sprach Frau Dr. Clivia Malsch, Chefärztin der Frührehabilitation der m&i Fachklinik Bad Liebenstein, über die „Indikation zur funktionellen Therapie in der Phase B“. Zielsetzung in der Phase B ist es, die motorische, geistige und psychische Funktion der Patienten wieder zu erlangen. Die Neurologische Frührehabilitation ist kontinuierlich gewachsen und versorgt täglich bis zu 60 Patienten. Die m&i Klinik trägt als größte Einrichtung ihrer Art in Thüringen entscheidend dazu bei, dem Versorgungsbedarf gerecht werden.

In der m&i Fachklinik arbeitet auch die Neuropsychologin Frau Andrea Rose. Sie sprach in ihrem Vortrag über die „neuropsychologische Begleitstörungen nach einem Schlaganfall und deren Auswirkungen auf die Sozialkompetenz“. Anschaulich erklärte sie das Problem in einem Beispiel (Frau schenkt sich einen Saft aus der Flasche in ein Glas. Übt die Frau es richtig aus? Gießt sie etwas daneben?…)

Nach der Mittagspause gab uns Frau Oberender, Orthopädietechnikmeisterin der Jüttner Orthopädie KG, Einblicke in die „Orthesenversorgung – die sinnvolle Ergänzung in Therapie und Alltag“. Sie stellte uns einige Orthesen vor, z.B. die Schulter- oder Handorthese. Orthesen stützen und stabilisieren insbesondere bei Lähmungen und Empfindungsstörungen in einer Körperregion. Sie verbessern die Körperhaltung, die gesamte Beweglichkeit und häufig auch die Sicherheit bei den Bewegungen sowie das Gleichgewicht.

Ziel ist es, Menschen in ihrer Mobilität zu unterstützen. Orthesen können den Körper und die betroffenen Gliedmaßen stabilisieren, ruhigstellen, entlasten oder physiologisch richtig führen. Fehlhaltungen und Fehlbelastungen können somit vorgebeugt, entgegengewirkt oder korrigiert werden.

Danach brachte Frau Knabe (SCHZE -Physiotherapie) die Teilnehmer in Bewegung mit ihrem aktiven Programm „Gymnastik im Alltag“ – Übungen mit der Flasche. Nach der Mittagspause war das sehr nützlich und angenehm.

Die nächste Referentin war Dr. Ute Kannbley, Fachärztin für Neurologie, mit ihrem Vortrag „Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern“.
Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung. In Deutschland leiden darunter etwa 300.000 Menschen. Die Krankheit muss auch optimal therapiert werden. Gerinnungshemmende Arzneimittel, z.B. ASS, senken das Risiko erheblich, dass sich im flimmernden Herzvorhof ein Gerinnsel bildet und ein Gefäß verstopft. Etwa 70 Prozent der Vorhofflimmer- Attacken bemerken die Patienten nicht. Die Betroffenen klagen meist über Müdigkeit oder Schlafstörungen.

Die letzte Referat wurde von Frau Dr. med. Silke Haschen, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie und Sozialmedizin, gehalten. Sie sprach über die „Behandlung des Typ 2 Diabetes“.

Der Diabetes Typ 2 (Zuckerkrankheit) ist die häufigste Diabetes-Form (etwa 90 Prozent). Ursache ist eine zu geringe Insulinwirkung an den Körperzellen. Dadurch kann nicht genug Zucker aus dem Blut ins Gewebe gelangen – die Zuckerkonzentration im Blut steigt an. Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten kann die Erkrankung oft bessern. Auch eventuelle Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Übergewicht müssen mitbehandelt werden. Ein Verzicht auf Nikotin ist sehr wichtig.
Regelmäßige körperliche Bewegung wirkt sich positiv auf Herz- Kreislauf- Erkrankungen aus. Täglich 30 Minuten Bewegung – Spazierengehen, Fahrrad fahren oder Treppen steigen – das sollte jeder Mensch können!

Zu der Podiumsdiskussion stellten einige Gäste den Ärzten Fragen. Mit viel Beifall bedankten sich die Teilnehmer bei den Referenten für ihre interessanten und gelungenen Vorträge.

Als besondere Überraschung erhielten sie einen Regenschirm mit dem Logo
SCHZE – Schlaganfallzentrum Erfurt

Die Teilnehmer des 4. Aktionstages Aphasie & Schlaganfall 2016 möchten sich bei den Organisatoren, dem LV Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.G., bedanken für das lehrreiche und interessante Programm.

Ihre
Monika Hab

7-punkte-plan

Schlaganfall vorbeugen: Ein gesunder Lebensstil lohnt sich!

Themenschwerpunkt 2016: Bewegung – mitmachen kann jeder

Aber auch wer einmal einen Schlaganfall erlitten hat, trägt ein hohes Risiko, einen weiteren – einen Re-Infarkt – zu erleiden. Es ist deshalb extrem wichtig auch für Schlaganfall-Patienten, das 7 Punkte Programm zu beachten – Sie bringen sich sonst in große Gefahr.

Ein Schlaganfall ist eine starke Durchblutungsstörung im Gehirn, die zum schnellen Ausfall vieler Hirnfunktionen führen kann. Welche Symptome man verspürt, hängt davon ab, welche Hirnzentren darunter leiden oder ausfallen. In Deutschland erleiden etwa 270.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Mehr als 70 Prozent der Betroffenen sind über 60 Jahre alt. Doch auch Jüngere kann es treffen: Laut Statistik treten bereits 30 Prozent der Schlaganfälle bei unter 50-Jährigen auf. Selbst Neugeborene und Kinder können einen Schlaganfall erleiden!

Sie gehören zur Risikogruppe oder hatten bereits einen Schlaganfall? Dann ist es höchste Zeit, Risikofaktoren anzugehen!

  1. Gegen Bluthochdruck, Übergewicht und erhöhte Blutfettwerte sollten Sie Maßnahmen treffen. Dazu ist meist eine Lebensumstellung mit gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung nötig. Ihr Arzt berät Sie zu den für Sie notwendigen Schritten und verordnet – falls notwendig – geeignete Medikamente.
  2. Geben Sie das Rauchen auf. Fünf Jahre nach der letzten Zigarette reduziert sich das Schlaganfall-Risiko auf das eines Nichtrauchers.
  3. Krankheiten, die das Schlaganfallrisiko erhöhen, sollten vom Arzt behandelt und kontinuierlich überwacht werden. Medikamente werden zum Beispiel bei der Behandlung von Diabetes, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, zu hohem Cholesterin und Thromboseneigung eingesetzt. Wägen Sie mit Ihrem Arzt Nutzen und Risiko ihrer Medikation ab und befolgen Sie konsequent dessen Ratschläge. Nehmen Sie die Medikamente regelmäßig wie verordnet ein – sie können Sie vor dem nächsten Schlaganfall schützen!
  4. Bewegen Sie sich regelmäßig! Wenn Sie unter chronischen Erkrankungen leiden, bereits einen Schlaganfall hatten oder längere Zeit keinen Sport getrieben haben, lassen Sie sich von Ihrem Arzt dazu beraten, wie viel Sie sich zumuten können.
  5. Wenn Ihnen Ihr Arzt nach dem Schlaganfall Medikamente wie zum Beispiel Gerinnungshemmer verordnet hat, nehmen Sie diese gewissenhaft nach seinen Vorgaben ein.
  6. Vermeiden Sie hohen Alkoholgenuss.
  7. Genießen Sie eine positive und aktive Lebensführung.

In Anbetracht der oft verbleibenden schweren Beeinträchtigungen muss also versucht werden, einem Schlaganfall vorzubeugen. Hierzu ist die Kenntnis der Risikofaktoren notwendig. Nicht veränderbare Risikofaktoren sind zunehmendes Alter, männliches Geschlecht sowie andere genetische Faktoren. Risikofaktoren, auf die Einfluss genommen werden kann, müssen aber besonders berücksichtigt werden. Fragen Sie aber nicht: Was macht mich krank? Fragen Sie: Was trägt zu meiner Gesundheit bei? Ziel muss es sein, durch ein verantwortungsvolles Verhalten gleichermaßen gesundheitsbewusst und genussvoll zu leben.

Der Landesverband Aphasie Thüringen hat das 7 • Punkte • Programm gegen den Schlaganfall zum Themenschwerpunkt für die Verbandsarbeit in den nächsten Jahren bestimmt. Im Jahr 2016 beginnen wir mit dem Thema: Bewegung – mitmachen kann jeder. Schlaganfall-Patienten profitieren von Bewegung – nicht nur während der Reha, auch danach noch. Trotzdem kommen körperliche Aktivitäten im Alltag bei Schlaganfallbetroffenen oft zu kurz. Es ist eine Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung geplant. Dazwischen werden in Kleingruppen von jeweils 10 Teilnehmern verschiedene Übungen gemeinsam erprobt. Wichtig ist der Aspekt, dass die Betroffenen Übungen auswählen können, die sie auch in ihren Alltag integrieren können. Gemeinsam wird experimentiert und verändert. „Was ist für mich sinnvoll?“ Themen sind z.B.: Beweglichkeit, Übungen mit dem Stuhl, Koordination oder Bauch und Rücken. Selbstverständlich können auch die Angehörigen in den Gruppen mitwirken. Denn sie werden oft Hilfe leisten und die Betroffenen motivieren müssen.

Mit diesem Programm entsteht ein weiterer Baustein der Selbsthilfe: „Helfe Dir selbst, nur Du kannst perspektivisch Dein Leben verändern. Gemeinsam in der Gruppe ist dies immer einfacher.“ Eigenverantwortung ist die Möglichkeit, die Fähigkeit, die Bereitschaft und die Pflicht, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu tragen. Das bedeutet, dass man für die eigene Gesundheit verantwortlich ist und nicht der Arzt oder die Krankenkasse.

14. März 2015 in Erfurt

Der 3. Thüringer Aktionstag „Aphasie & Schlaganfall“ fand am 14.03.2015 im comcenter Brühl (LEG-Bürogebäude, Mainzerhofstr. 10 in Erfurt) unter dem Motto „Selbsthilfe trifft Medizin“ statt. Die in den vorausgegangenen Jahren genutzten Räumlichkeiten in der POLYKLINIK Erfurt waren aufgrund der zahlreichen Besucher nicht mehr ausreichend.

Der Einladung des Landesverbandes waren viele Betroffene und Angehörige gefolgt. An dem 3. Thüringer Aktionstag nahmen über 110 Personen teil.

Bereits an dieser Stelle ist hervorzuheben, dass alle Kooperationspartner und Referenten ohne zu zögern ihre Beteiligung an dem Aktionstag zugesagt haben. Neben dem Landesverband und dem Schlaganfallzentrum Erfurt als Veranstalter haben sich die Firma Jüttner Orthopädie KG, die AOK Plus, die m&i Fachklinik Bad Liebenstein, die MEDIAN Klinik Bad Tennstedt, das AVZ Dr. med. Kielstein, Herr Volker Henning, der Deutsche Diabetiker Bund Thüringen, das Autohaus Gitter Erfurt und Herr Dr. Daniel Martin als Kooperationspartner und Aussteller beteiligt.

Zur Eröffnung des Aktionstages kam zunächst der Aphasiker-Chor Erfurt zu „Wort“. Mit dem klaren Klang der vorgetragenen Lieder war bei den Teilnehmern ein reges sowie ge- und entspanntes Interesse zu erkennen. Es war ein gelungener Anfang.

Nach den Begrüßungsworten durch den Landesverband Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. übernahm Frau Eva Schillikowski, die leitende Sprachtherapeutin der m&i Fachklinik Bad Liebenstein, gekonnt die Moderation der Veranstaltung.

Anschließend präsentierte Herr Volker Henning heitere Verse und Gedichte aus seinen eigenen, in Buchform veröffentlichten Werken. Auch trug er das speziell für den Landesverband kreierte Gedicht „Sprachreise“ vor (s. Anlage).

Danach trat nochmals der Aphasiker-Chor Erfurt in Aktion. Hier wurde auch das von dem Ehepartner einer Betroffenen getextete Aphasiker-Lied (s. Anlage) präsentiert. Mit viel Beifall wurden die musikalischen Akteure entlassen.

Anschließend folgten medizinische Fachvorträge von Herrn Dr. med. Andreas Steinbrecher, Chefarzt der Neurologie im HELIOS-Klinikum Erfurt zum Thema: Akutversorgung in der Stroke Unit Herrn Dr. Miosge, Chefarzt der Neurologie in der MEDIAN-Klinik Bad Tennstedt zum Thema: Anschlussrehabilitation (AHB) nach Schlaganfall
Herrn Dr. med. Daniel Martin, Neurochirurg an der Universitätsklinik Dresden zu seinem Lieblingsthema –wie er selbst sagte- Stimulation des N. peronaeus – Fußheberschwäche

Die Beiträge der Referenten wurden von den Teilnehmern mit großem Interesse verfolgt, teilweise auch wegen persönlicher Betroffenheit. Die Referenten trafen genau den richtigen Ton bzw. das richtige Wort. Es lag ein Hauch von Spannung in der Luft und bei keinem Zuhörer zeigte sich Müdigkeit. Im Anschluss an einen weiteren Auftritt des Herrn Volker Henning richtete Herr Jüttner von der Firma Jüttner Orthopädie KG seine Begrüßungsworte an alle Anwesenden.

Mit einer Verspätung von fast 45 Minuten konnten alle Anwesenden in die wohlverdiente Mittagspause. Die Besucher und die Referenten nutzten diese Programmunterbrechung – neben dem leckeren Imbiss – für interessante Gespräche. In lockerer Atmosphäre konnte man den Dialog mit dem Facharzt, der Krankenkasse, dem Therapeuten suchen oder sich an den Ausstellungsständen informieren.

Nach der Mittagspause kam Frau Dr. med. Annett Schönijahn, Neurologin im AVZ Dr. med Kielstein, zu Wort. Sie referierte zu dem Thema „Neurologie in der ambulanten Versorgung“ und rundete somit das Motto „Selbsthilfe trifft Medizin“ gekonnt ab. Jeder konnte schrittweise die bestehende Versorgung von dem Akutereignis „Schlaganfall“, über die Versorgung im Rahmen einer Anschlussrehabilitation in einer Rehabilitationseinrichtung bis hin zur ambulanten Versorgung verfolgen. Ergänzende Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere die Operationstechnik bei bestehender Fußheberschwäche, fanden reges Interesse.

Ergänzend referierte Frau Klett von der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen zu den Fördermöglichkeiten der Selbsthilfeorganisationen aus Sicht der AOK PLUS. Selbsthilfe ist ein wichtiger und unverzichtbarer Baustein auf dem Weg vieler Betroffener zur Teilhabe im Alltag trotz schwerer Erkrankung und bleibenden Ausfällen.

Akzeptanz der Behinderung, aber Motivation und Engagement auf dem Weg der lebensnotwendigen Krankheitsbewältigung sind für Betroffene und deren Angehörige lebensnotwendig. Die Vortragsreihe wurde dann noch von Frau Monika Habermann, stellv. Vorsitzende des Landesverbandes Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.V., mit dem Thema „Selbsthilfe – ein Meilenstein zur Alltagskompetenz“ vervollständigt.

Frau Monika Habermann ist ein Beispiel dafür, was Schlaganfallpatienten – trotz schwerem Handicap – erreichen können. Sie hat sich über acht Jahre in das Leben zurück gekämpft. Mit Respekt und Bewunderung wurde Ihre Leistung von allen Teilnehmern im Vortragsraum mit viel Applaus gewürdigt. Bei der Akutversorgung in der Stroke-Unit zählt jede Minute – im Kampf um die Rückkehr in das Leben und dem Prozess der Krankheitsbewältigung werden dagegen kraftraubende Jahre benötigt.

Besonders gefreut hat uns die rege Beteiligung an der abschließenden Podiumsdiskussion. Alle Referenten wurden zu den unterschiedlichen Fachgebieten und Fragestellungen gefordert. Die Moderatorin Frau Schillikowski fasste professionell die Fragen aus dem Publikum zusammen und leitete sie gezielt an die Experten weiter.

Die Abschluss- und Dankesworte von Frau Monika Habermann, insbesondere an die Referenten, rundeten eine harmonische Veranstaltung ab. Der Vorstand des Landesverbandes Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. bedankt sich bei allen Akteuren, die zum Gelingen des 3. Thüringer Aktionstages „Aphasie & Schlaganfall“ beigetragen haben. Insbesondere gilt unser Dank Frau Klett von der AOK PLUS für die finanzielle Unterstützung im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 c SGB V. Ohne diese Förderung hätte auch bei größter Anstrengung dieser Aktionstag nicht stattfinden können. Wir bedanken uns auch bei der Firma Jüttner Orthopädie KG, die als Kooperationspartner diese Veranstaltung von Beginn an mit geplant und begleitet hat.

Mit dem Aktionstag wurde wieder eine Plattform geschaffen, die Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Dialog gibt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen auf den Gebieten der Wissenschaft, Medizin, Therapie, Selbsthilfe, Pflege und orthopädischen Versorgung zu informieren. Der große Besucherandrang hat gezeigt, dass viele Menschen mit den Folgen eines Schlaganfalls leben müssen und auf Hilfe und Beratung angewiesen sind.

Die Selbsthilfe ist ein großer Pfeiler in der ambulanten Nachsorge und gibt vielen Betroffenen und ihren Familien Halt und einen Raum der Kommunikation.

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Aphasie und Schlaganfall

29.März 2014

 

Der 2. Thüringer Aktionstag fand am 29.03.2014 im Hause der Polyklinik Erfurt – Melchendorfer Str. 1 statt.

Durch die über aus zahlreichen Teilnehmer des Aphasie Tages waren die Räumlichkeiten bis auf den letzten Mann gefüllt. Sogar außerhalb des Saales standen unsere Betroffenen und Angehörige Schlange und hofften ein Plätzchen zu ergattern. Der große Raum war eigentlich übervoll.

Nach der Begrüßung durch den Landesverband Aphasie Thüringen offerierten Heidi Burkhardt und Ekkehard Schütz  Couplets von Otto Reutter.  Es war eine gelungene Aufführung des Ensembles.

Frau Dr. Schönijahn, Neurologin am AVZ Erfurt, referierte über die Problematik „Schlaganfall“. In einem Hearing  beantwortete sie Fragen zu dieser Thematik. Frau Dr. Schönijahn erhielt für ihren Vortrag sehr viel Beifall. Sie hat den richtigen Ton getroffen. Jeder sollte sich vor den Risikofaktoren eines Schlaganfalls schützen und etwas mehr auf seine Gesundheit achten.

Wer von einem Schlaganfall betroffen ist kann beim SCHZE Rat und Hilfe erfahren.

Lieder und Sketche führten unsere Interpreten Burkhardt und Schütz weiter vor.  Amüsant nachdenklich und lustig waren hierbei unsere Interpreten, einfach ein Genuss ihnen zu zu hören.

Frau Blechschmidt sprach in einem weiteren Vortrag über „Autogenes Training“. Viele der Besucher hatten es wohl verstanden oder davon gehört, aber im Alltag bisher noch nicht eingesetzt. Es war sehr lehrreich und viele meldeten sich dann auch für den Workshop am Nachmittag an.

Anschließend gab es ein kräftiges Mittagessen, Gulaschsuppe oder Erbseneintopf. Ein einfach leckeres Mittagessen im ESSlabor der Polyklinik. Hier wurde an den Tischen diskutiert und gelacht. Schnell mussten noch Tische und Stühle im Eingangsbereich aufgestellt werden, damit jeder einen Sitzplatz fand. Auch hier ein Dank an die vielen fleißigen Helfer!

Ab 12.45 Uhr wurde zu verschiedenen Workshops eingeladen.  Autogenes Training, Therapie und Humor sowie die Aphasie Therapie am PC  wurden demonstriert und fanden viel Begeisterung.  Es viel schwer sich zu entscheiden.  Schnell waren die Workshops belegt.

13.45 Uhr waren interessierte Teilnehmer zur  Gymnastik mit Hocker und Terraband geladen. Frau Nebert, eine Physiotherapeutin,  zeigte uns, dass jeder mit einfachen  Mitteln und trotz Handykap etwas für seine Kondition und Beweglichkeit tun kann. Es machte riesigen Spaß und alle waren mit großem Eifer dabei.

Das interessante Erfurt-Quiz und die Sprachtherapie am Computer Teil 2  ließen den Nachmittag ausklingen. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen wurden noch einmal  Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und ein Resümee gezogen. Ein gelungener Tag ging zu Ende!

Mit dem Aktionstag wurde wieder eine Plattform geschaffen, die Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Dialog gibt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit sich über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Wissenschaft und Therapie zu informieren. Der große Besucherandrang zeigt, dass viele Menschen mit den Folgen eines Schlaganfalls leben müssen und auf Hilfe und Beratung angewiesen sind. Die Selbsthilfe ist ein großer Pfeiler in der ambulanten Nachsorge und gibt vielen Betroffenen und ihren Familien einen Raum der Kommunikation.

 

DAS SCHLAGANFALLZENTRUM STELLT SICH VOR:


In jedem Jahr erleiden in Deutschland 250.000 Menschen einen Schlaganfall. Er ist die dritthäufigste Todesursache und der häufigste Grund für Behinderungen im Erwachsenenalter. In erster Linie betrifft die Erkrankung vorwiegend ältere Menschen – rund 75 % aller Schlaganfallbetroffenen weltweit sind über 70 Jahre. Pro Jahr sind in Deutschland aber auch etwa 10.000 bis 14.000 Männer und Frauen unter 50 Jahren betroffen.

Es gilt: Bei jedem Schlaganfall ist umgehend ärztliche Hilfe und eine angemessene Therapie erforderlich. Das englische Motto lautet „Time is brain“, das heißt übersetzt „Zeit ist Gehirn“. Sehr wichtig nach der Versorgung im Akut-Krankenhaus ist ein rechtzeitiger Beginn der Reha-Behandlung. Nur so kann der Betroffene verlorene Fähigkeiten wiedererlangen. Daran schließt sich lückenlos die ambulante Versorgung in der häuslichen Umgebung an.


Ziel des Schlaganfall-Zentrums ist es durch, die interdisziplinäre Zusammenarbeit von Ärzten, Therapeuten und Pflege die ambulante Versorgung der Patienten nach einem Schlaganfall zu verbessern. Hier wird die begonnene frührehabilitative Behandlung fortgesetzt und alle weiteren Maßnahmen koordiniert oder die pflegerische Versorgung eingeleitet.

Sie erhalten Unterstützung und kompetente Beratung. Das Schlaganfall-Zentrum Erfurt wurde auf Initiative der Stiftung Deutsche Schlaganfall Hilfe und dem Landesverband Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. gegründet. Unser Leitbild: Im Mittelpunkt unserer Arbeit steht der Patient, der sich rat- und hilfesuchend an uns wendet. Sein Vertrauen ist die Basis für unsere Arbeit, das Ziel seine Zufriedenheit.

SELBSTHILFEGRUPPE APHASIE & SCHLAGANFALL:

Selbsthilfegruppen sind eine notwendige Ergänzung der medizinischen und therapeutischen Versorgung der aphasischen Personen. Sie bieten Informationen und die Möglichkeit neuer Kontakte.
Ziel ist es, die Betroffenen für den Alltag möglichst selbstständig und unabhängig zu machen.

Die Selbsthilfegruppen bieten die Möglichkeit neuer sozialer Kontakte. Man kommt wieder unter Leute, und die schauen auch nicht komisch, wenn man nach den passenden Worten sucht. Die haben die gleichen Probleme mit Rollstühlen und den beschwerlichen Straßenbahnfahrten. Vielerlei Aktivitäten finden statt: regelmäßige Treffen, Ausflüge, Theaterbesuche und vieles andere mehr.

Hier werden wichtige Informationen ausgetauscht: Adressen von Ärzten, Therapeuten, Hilfsdiensten, rechtliche Grundlagen, Ansprechpartner bei Behörden und Krankenkassen…

Betroffene und Angehörige lernen sich gegenseitig zu unterstützen und gemeinsam Lösungen zu finden.

Ansprechpartner:
Angelika Barasch Telefon: 0361 / 653 86 79
E-Mail: info@schlaganfall-erfurt.de
Alle Betroffenen und Partner sind herzlich zu unseren Treffen eingeladen.

    

FACHRICHTUNGEN:

Facharzt für Neurologie
Facharzt für Diabetologie
Facharzt für Innere Medizin
Facharzt für Schmerzmedizin
Facharzt für Allgemeinmedizin
Landesverband Aphasie Thüringen e.V.
Logopädie
Schlaganfall-Büro
Physiotherapie
Reha-Sportgruppen
Ergotherapie
Selbsthilfegruppen
Pflegedienst
Angehörigenberatung
Intensivpflege / Heimbeatmung

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Angelika Barasch
Telefon: 0361 / 653 86 79
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info@schlaganfall-erfurt.de





Adresse:

Schlaganfallzentrum Erfurt
Polyklinik am Südpark
Melchendorfer Straße 1
99096 Erfurt

Telefon: 0361 / 216 982 49


Ansprechpartner und Information:
Angelika Barasch

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Der Landesverband Aphasie Thüringen e.V. lud am 28.Mai 2016 zum 4.Aktionstag Aphasie & Schlaganfall in das comcenter Brühl Erfurt ein. „Prävention und Nachsorge“ waren das Motto. 155 Teilnehmer besuchten den Aktionstag; Betroffene, Angehörige und Interessierte.
Mit eindrucksvollen Liedern des Aphasiker Chores begann der Tag.

Nach der Eröffnung durch Herrn Barasch (LV Aphasie Thüringen) übernahm Frau Eva Schillikowski die Moderation. Sie ist als Ressortleiterin Sprachtherapie in der m&i Fachklinik Bad Liebenstein tätig.

Dann hörten die Teilnehmer die Grußworte von Dr. Bettina Begerow. Sie sprach im Auftrage der Deutschen – Schlaganfall – Hilfe.

Der erste Reverent war Dr. Andreas Steinbrecher, Chefarzt der Neurologie im Helios Klinikum Erfurt. „Vorbeugende Maßnahmen nach einem Schlaganfall – Welche Möglichkeiten gibt es?“ war sein Thema. Häufigste Ursache einer Aphasie ist ein Schlaganfall. Im Akut-Krankenhaus (Stroke Unit) stehen die Stabilisierung des Allgemeinzustandes und natürlich die Behandlung der organischen Erkrankung im Vordergrund. Dann werden die Patienten auf eine neurologische Normalstation verlegt. Sie werden durch Sprach- und Ergotherapeuten betreut. Ob eine Langzeitrehabilitation nötig ist, hängt vom Ausmaß der erlittenen Nervenschäden ab.

In den SHG bietet sich für Betroffene die Möglichkeit, in der Therapie erarbeitete Fertigkeiten zu erproben und zu festigen. Sehr wichtig ist auch, soziale Kontakte aufzubauen und Informationen auszutauschen.

Nach einer kurzen Pause sang der Aphasiker Chor einige Lieder mir einer Zugabe.

Anschließend sprach Frau Dr. Clivia Malsch, Chefärztin der Frührehabilitation der m&i Fachklinik Bad Liebenstein, über die „Indikation zur funktionellen Therapie in der Phase B“. Zielsetzung in der Phase B ist es, die motorische, geistige und psychische Funktion der Patienten wieder zu erlangen. Die Neurologische Frührehabilitation ist kontinuierlich gewachsen und versorgt täglich bis zu 60 Patienten. Die m&i Klinik trägt als größte Einrichtung ihrer Art in Thüringen entscheidend dazu bei, dem Versorgungsbedarf gerecht werden.

In der m&i Fachklinik arbeitet auch die Neuropsychologin Frau Andrea Rose. Sie sprach in ihrem Vortrag über die „neuropsychologische Begleitstörungen nach einem Schlaganfall und deren Auswirkungen auf die Sozialkompetenz“. Anschaulich erklärte sie das Problem in einem Beispiel (Frau schenkt sich einen Saft aus der Flasche in ein Glas. Übt die Frau es richtig aus? Gießt sie etwas daneben?…)

Nach der Mittagspause gab uns Frau Oberender, Orthopädietechnikmeisterin der Jüttner Orthopädie KG, Einblicke in die „Orthesenversorgung – die sinnvolle Ergänzung in Therapie und Alltag“. Sie stellte uns einige Orthesen vor, z.B. die Schulter- oder Handorthese. Orthesen stützen und stabilisieren insbesondere bei Lähmungen und Empfindungsstörungen in einer Körperregion. Sie verbessern die Körperhaltung, die gesamte Beweglichkeit und häufig auch die Sicherheit bei den Bewegungen sowie das Gleichgewicht.

Ziel ist es, Menschen in ihrer Mobilität zu unterstützen. Orthesen können den Körper und die betroffenen Gliedmaßen stabilisieren, ruhigstellen, entlasten oder physiologisch richtig führen. Fehlhaltungen und Fehlbelastungen können somit vorgebeugt, entgegengewirkt oder korrigiert werden.

Danach brachte Frau Knabe (SCHZE -Physiotherapie) die Teilnehmer in Bewegung mit ihrem aktiven Programm „Gymnastik im Alltag“ – Übungen mit der Flasche. Nach der Mittagspause war das sehr nützlich und angenehm.

Die nächste Referentin war Dr. Ute Kannbley, Fachärztin für Neurologie, mit ihrem Vortrag „Schlaganfallrisiko bei Vorhofflimmern“.
Vorhofflimmern ist die häufigste bedeutsame Herzrhythmusstörung. In Deutschland leiden darunter etwa 300.000 Menschen. Die Krankheit muss auch optimal therapiert werden. Gerinnungshemmende Arzneimittel, z.B. ASS, senken das Risiko erheblich, dass sich im flimmernden Herzvorhof ein Gerinnsel bildet und ein Gefäß verstopft. Etwa 70 Prozent der Vorhofflimmer- Attacken bemerken die Patienten nicht. Die Betroffenen klagen meist über Müdigkeit oder Schlafstörungen.

Die letzte Referat wurde von Frau Dr. med. Silke Haschen, Fachärztin für Innere Medizin, Diabetologie und Sozialmedizin, gehalten. Sie sprach über die „Behandlung des Typ 2 Diabetes“.

Der Diabetes Typ 2 (Zuckerkrankheit) ist die häufigste Diabetes-Form (etwa 90 Prozent). Ursache ist eine zu geringe Insulinwirkung an den Körperzellen. Dadurch kann nicht genug Zucker aus dem Blut ins Gewebe gelangen – die Zuckerkonzentration im Blut steigt an. Eine Umstellung der Lebensgewohnheiten kann die Erkrankung oft bessern. Auch eventuelle Begleiterkrankungen wie Bluthochdruck, Fettstoffwechselstörung und Übergewicht müssen mitbehandelt werden. Ein Verzicht auf Nikotin ist sehr wichtig.
Regelmäßige körperliche Bewegung wirkt sich positiv auf Herz- Kreislauf- Erkrankungen aus. Täglich 30 Minuten Bewegung – Spazierengehen, Fahrrad fahren oder Treppen steigen – das sollte jeder Mensch können!

Zu der Podiumsdiskussion stellten einige Gäste den Ärzten Fragen. Mit viel Beifall bedankten sich die Teilnehmer bei den Referenten für ihre interessanten und gelungenen Vorträge.

Als besondere Überraschung erhielten sie einen Regenschirm mit dem Logo
SCHZE – Schlaganfallzentrum Erfurt

Die Teilnehmer des 4. Aktionstages Aphasie & Schlaganfall 2016 möchten sich bei den Organisatoren, dem LV Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.G., bedanken für das lehrreiche und interessante Programm.

Ihre
Monika Hab

7-punkte-plan

Schlaganfall vorbeugen: Ein gesunder Lebensstil lohnt sich!

Themenschwerpunkt 2016: Bewegung – mitmachen kann jeder

Aber auch wer einmal einen Schlaganfall erlitten hat, trägt ein hohes Risiko, einen weiteren – einen Re-Infarkt – zu erleiden. Es ist deshalb extrem wichtig auch für Schlaganfall-Patienten, das 7 Punkte Programm zu beachten – Sie bringen sich sonst in große Gefahr.

Ein Schlaganfall ist eine starke Durchblutungsstörung im Gehirn, die zum schnellen Ausfall vieler Hirnfunktionen führen kann. Welche Symptome man verspürt, hängt davon ab, welche Hirnzentren darunter leiden oder ausfallen. In Deutschland erleiden etwa 270.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall. Mehr als 70 Prozent der Betroffenen sind über 60 Jahre alt. Doch auch Jüngere kann es treffen: Laut Statistik treten bereits 30 Prozent der Schlaganfälle bei unter 50-Jährigen auf. Selbst Neugeborene und Kinder können einen Schlaganfall erleiden!

Sie gehören zur Risikogruppe oder hatten bereits einen Schlaganfall? Dann ist es höchste Zeit, Risikofaktoren anzugehen!

  1. Gegen Bluthochdruck, Übergewicht und erhöhte Blutfettwerte sollten Sie Maßnahmen treffen. Dazu ist meist eine Lebensumstellung mit gesunder Ernährung und regelmäßiger Bewegung nötig. Ihr Arzt berät Sie zu den für Sie notwendigen Schritten und verordnet – falls notwendig – geeignete Medikamente.
  2. Geben Sie das Rauchen auf. Fünf Jahre nach der letzten Zigarette reduziert sich das Schlaganfall-Risiko auf das eines Nichtrauchers.
  3. Krankheiten, die das Schlaganfallrisiko erhöhen, sollten vom Arzt behandelt und kontinuierlich überwacht werden. Medikamente werden zum Beispiel bei der Behandlung von Diabetes, Herzrhythmusstörungen, Bluthochdruck, zu hohem Cholesterin und Thromboseneigung eingesetzt. Wägen Sie mit Ihrem Arzt Nutzen und Risiko ihrer Medikation ab und befolgen Sie konsequent dessen Ratschläge. Nehmen Sie die Medikamente regelmäßig wie verordnet ein – sie können Sie vor dem nächsten Schlaganfall schützen!
  4. Bewegen Sie sich regelmäßig! Wenn Sie unter chronischen Erkrankungen leiden, bereits einen Schlaganfall hatten oder längere Zeit keinen Sport getrieben haben, lassen Sie sich von Ihrem Arzt dazu beraten, wie viel Sie sich zumuten können.
  5. Wenn Ihnen Ihr Arzt nach dem Schlaganfall Medikamente wie zum Beispiel Gerinnungshemmer verordnet hat, nehmen Sie diese gewissenhaft nach seinen Vorgaben ein.
  6. Vermeiden Sie hohen Alkoholgenuss.
  7. Genießen Sie eine positive und aktive Lebensführung.

In Anbetracht der oft verbleibenden schweren Beeinträchtigungen muss also versucht werden, einem Schlaganfall vorzubeugen. Hierzu ist die Kenntnis der Risikofaktoren notwendig. Nicht veränderbare Risikofaktoren sind zunehmendes Alter, männliches Geschlecht sowie andere genetische Faktoren. Risikofaktoren, auf die Einfluss genommen werden kann, müssen aber besonders berücksichtigt werden. Fragen Sie aber nicht: Was macht mich krank? Fragen Sie: Was trägt zu meiner Gesundheit bei? Ziel muss es sein, durch ein verantwortungsvolles Verhalten gleichermaßen gesundheitsbewusst und genussvoll zu leben.

Der Landesverband Aphasie Thüringen hat das 7 • Punkte • Programm gegen den Schlaganfall zum Themenschwerpunkt für die Verbandsarbeit in den nächsten Jahren bestimmt. Im Jahr 2016 beginnen wir mit dem Thema: Bewegung – mitmachen kann jeder. Schlaganfall-Patienten profitieren von Bewegung – nicht nur während der Reha, auch danach noch. Trotzdem kommen körperliche Aktivitäten im Alltag bei Schlaganfallbetroffenen oft zu kurz. Es ist eine Eröffnungs- und Abschlussveranstaltung geplant. Dazwischen werden in Kleingruppen von jeweils 10 Teilnehmern verschiedene Übungen gemeinsam erprobt. Wichtig ist der Aspekt, dass die Betroffenen Übungen auswählen können, die sie auch in ihren Alltag integrieren können. Gemeinsam wird experimentiert und verändert. „Was ist für mich sinnvoll?“ Themen sind z.B.: Beweglichkeit, Übungen mit dem Stuhl, Koordination oder Bauch und Rücken. Selbstverständlich können auch die Angehörigen in den Gruppen mitwirken. Denn sie werden oft Hilfe leisten und die Betroffenen motivieren müssen.

Mit diesem Programm entsteht ein weiterer Baustein der Selbsthilfe: „Helfe Dir selbst, nur Du kannst perspektivisch Dein Leben verändern. Gemeinsam in der Gruppe ist dies immer einfacher.“ Eigenverantwortung ist die Möglichkeit, die Fähigkeit, die Bereitschaft und die Pflicht, für das eigene Handeln und Unterlassen Verantwortung zu tragen. Das bedeutet, dass man für die eigene Gesundheit verantwortlich ist und nicht der Arzt oder die Krankenkasse.

14. März 2015 in Erfurt

Der 3. Thüringer Aktionstag „Aphasie & Schlaganfall“ fand am 14.03.2015 im comcenter Brühl (LEG-Bürogebäude, Mainzerhofstr. 10 in Erfurt) unter dem Motto „Selbsthilfe trifft Medizin“ statt. Die in den vorausgegangenen Jahren genutzten Räumlichkeiten in der POLYKLINIK Erfurt waren aufgrund der zahlreichen Besucher nicht mehr ausreichend.

Der Einladung des Landesverbandes waren viele Betroffene und Angehörige gefolgt. An dem 3. Thüringer Aktionstag nahmen über 110 Personen teil.

Bereits an dieser Stelle ist hervorzuheben, dass alle Kooperationspartner und Referenten ohne zu zögern ihre Beteiligung an dem Aktionstag zugesagt haben. Neben dem Landesverband und dem Schlaganfallzentrum Erfurt als Veranstalter haben sich die Firma Jüttner Orthopädie KG, die AOK Plus, die m&i Fachklinik Bad Liebenstein, die MEDIAN Klinik Bad Tennstedt, das AVZ Dr. med. Kielstein, Herr Volker Henning, der Deutsche Diabetiker Bund Thüringen, das Autohaus Gitter Erfurt und Herr Dr. Daniel Martin als Kooperationspartner und Aussteller beteiligt.

Zur Eröffnung des Aktionstages kam zunächst der Aphasiker-Chor Erfurt zu „Wort“. Mit dem klaren Klang der vorgetragenen Lieder war bei den Teilnehmern ein reges sowie ge- und entspanntes Interesse zu erkennen. Es war ein gelungener Anfang.

Nach den Begrüßungsworten durch den Landesverband Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. übernahm Frau Eva Schillikowski, die leitende Sprachtherapeutin der m&i Fachklinik Bad Liebenstein, gekonnt die Moderation der Veranstaltung.

Anschließend präsentierte Herr Volker Henning heitere Verse und Gedichte aus seinen eigenen, in Buchform veröffentlichten Werken. Auch trug er das speziell für den Landesverband kreierte Gedicht „Sprachreise“ vor (s. Anlage).

Danach trat nochmals der Aphasiker-Chor Erfurt in Aktion. Hier wurde auch das von dem Ehepartner einer Betroffenen getextete Aphasiker-Lied (s. Anlage) präsentiert. Mit viel Beifall wurden die musikalischen Akteure entlassen.

Anschließend folgten medizinische Fachvorträge von Herrn Dr. med. Andreas Steinbrecher, Chefarzt der Neurologie im HELIOS-Klinikum Erfurt zum Thema: Akutversorgung in der Stroke Unit Herrn Dr. Miosge, Chefarzt der Neurologie in der MEDIAN-Klinik Bad Tennstedt zum Thema: Anschlussrehabilitation (AHB) nach Schlaganfall
Herrn Dr. med. Daniel Martin, Neurochirurg an der Universitätsklinik Dresden zu seinem Lieblingsthema –wie er selbst sagte- Stimulation des N. peronaeus – Fußheberschwäche

Die Beiträge der Referenten wurden von den Teilnehmern mit großem Interesse verfolgt, teilweise auch wegen persönlicher Betroffenheit. Die Referenten trafen genau den richtigen Ton bzw. das richtige Wort. Es lag ein Hauch von Spannung in der Luft und bei keinem Zuhörer zeigte sich Müdigkeit. Im Anschluss an einen weiteren Auftritt des Herrn Volker Henning richtete Herr Jüttner von der Firma Jüttner Orthopädie KG seine Begrüßungsworte an alle Anwesenden.

Mit einer Verspätung von fast 45 Minuten konnten alle Anwesenden in die wohlverdiente Mittagspause. Die Besucher und die Referenten nutzten diese Programmunterbrechung – neben dem leckeren Imbiss – für interessante Gespräche. In lockerer Atmosphäre konnte man den Dialog mit dem Facharzt, der Krankenkasse, dem Therapeuten suchen oder sich an den Ausstellungsständen informieren.

Nach der Mittagspause kam Frau Dr. med. Annett Schönijahn, Neurologin im AVZ Dr. med Kielstein, zu Wort. Sie referierte zu dem Thema „Neurologie in der ambulanten Versorgung“ und rundete somit das Motto „Selbsthilfe trifft Medizin“ gekonnt ab. Jeder konnte schrittweise die bestehende Versorgung von dem Akutereignis „Schlaganfall“, über die Versorgung im Rahmen einer Anschlussrehabilitation in einer Rehabilitationseinrichtung bis hin zur ambulanten Versorgung verfolgen. Ergänzende Behandlungsmöglichkeiten, insbesondere die Operationstechnik bei bestehender Fußheberschwäche, fanden reges Interesse.

Ergänzend referierte Frau Klett von der AOK PLUS – Die Gesundheitskasse für Sachsen und Thüringen zu den Fördermöglichkeiten der Selbsthilfeorganisationen aus Sicht der AOK PLUS. Selbsthilfe ist ein wichtiger und unverzichtbarer Baustein auf dem Weg vieler Betroffener zur Teilhabe im Alltag trotz schwerer Erkrankung und bleibenden Ausfällen.

Akzeptanz der Behinderung, aber Motivation und Engagement auf dem Weg der lebensnotwendigen Krankheitsbewältigung sind für Betroffene und deren Angehörige lebensnotwendig. Die Vortragsreihe wurde dann noch von Frau Monika Habermann, stellv. Vorsitzende des Landesverbandes Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.V., mit dem Thema „Selbsthilfe – ein Meilenstein zur Alltagskompetenz“ vervollständigt.

Frau Monika Habermann ist ein Beispiel dafür, was Schlaganfallpatienten – trotz schwerem Handicap – erreichen können. Sie hat sich über acht Jahre in das Leben zurück gekämpft. Mit Respekt und Bewunderung wurde Ihre Leistung von allen Teilnehmern im Vortragsraum mit viel Applaus gewürdigt. Bei der Akutversorgung in der Stroke-Unit zählt jede Minute – im Kampf um die Rückkehr in das Leben und dem Prozess der Krankheitsbewältigung werden dagegen kraftraubende Jahre benötigt.

Besonders gefreut hat uns die rege Beteiligung an der abschließenden Podiumsdiskussion. Alle Referenten wurden zu den unterschiedlichen Fachgebieten und Fragestellungen gefordert. Die Moderatorin Frau Schillikowski fasste professionell die Fragen aus dem Publikum zusammen und leitete sie gezielt an die Experten weiter.

Die Abschluss- und Dankesworte von Frau Monika Habermann, insbesondere an die Referenten, rundeten eine harmonische Veranstaltung ab. Der Vorstand des Landesverbandes Thüringen für die Rehabilitation der Aphasiker e.V. bedankt sich bei allen Akteuren, die zum Gelingen des 3. Thüringer Aktionstages „Aphasie & Schlaganfall“ beigetragen haben. Insbesondere gilt unser Dank Frau Klett von der AOK PLUS für die finanzielle Unterstützung im Rahmen der Selbsthilfeförderung nach § 20 c SGB V. Ohne diese Förderung hätte auch bei größter Anstrengung dieser Aktionstag nicht stattfinden können. Wir bedanken uns auch bei der Firma Jüttner Orthopädie KG, die als Kooperationspartner diese Veranstaltung von Beginn an mit geplant und begleitet hat.

Mit dem Aktionstag wurde wieder eine Plattform geschaffen, die Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Dialog gibt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit, sich über neue Entwicklungen auf den Gebieten der Wissenschaft, Medizin, Therapie, Selbsthilfe, Pflege und orthopädischen Versorgung zu informieren. Der große Besucherandrang hat gezeigt, dass viele Menschen mit den Folgen eines Schlaganfalls leben müssen und auf Hilfe und Beratung angewiesen sind.

Die Selbsthilfe ist ein großer Pfeiler in der ambulanten Nachsorge und gibt vielen Betroffenen und ihren Familien Halt und einen Raum der Kommunikation.

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Aphasie und Schlaganfall

29.März 2014

 

Der 2. Thüringer Aktionstag fand am 29.03.2014 im Hause der Polyklinik Erfurt – Melchendorfer Str. 1 statt.

Durch die über aus zahlreichen Teilnehmer des Aphasie Tages waren die Räumlichkeiten bis auf den letzten Mann gefüllt. Sogar außerhalb des Saales standen unsere Betroffenen und Angehörige Schlange und hofften ein Plätzchen zu ergattern. Der große Raum war eigentlich übervoll.

Nach der Begrüßung durch den Landesverband Aphasie Thüringen offerierten Heidi Burkhardt und Ekkehard Schütz  Couplets von Otto Reutter.  Es war eine gelungene Aufführung des Ensembles.

Frau Dr. Schönijahn, Neurologin am AVZ Erfurt, referierte über die Problematik „Schlaganfall“. In einem Hearing  beantwortete sie Fragen zu dieser Thematik. Frau Dr. Schönijahn erhielt für ihren Vortrag sehr viel Beifall. Sie hat den richtigen Ton getroffen. Jeder sollte sich vor den Risikofaktoren eines Schlaganfalls schützen und etwas mehr auf seine Gesundheit achten.

Wer von einem Schlaganfall betroffen ist kann beim SCHZE Rat und Hilfe erfahren.

Lieder und Sketche führten unsere Interpreten Burkhardt und Schütz weiter vor.  Amüsant nachdenklich und lustig waren hierbei unsere Interpreten, einfach ein Genuss ihnen zu zu hören.

Frau Blechschmidt sprach in einem weiteren Vortrag über „Autogenes Training“. Viele der Besucher hatten es wohl verstanden oder davon gehört, aber im Alltag bisher noch nicht eingesetzt. Es war sehr lehrreich und viele meldeten sich dann auch für den Workshop am Nachmittag an.

Anschließend gab es ein kräftiges Mittagessen, Gulaschsuppe oder Erbseneintopf. Ein einfach leckeres Mittagessen im ESSlabor der Polyklinik. Hier wurde an den Tischen diskutiert und gelacht. Schnell mussten noch Tische und Stühle im Eingangsbereich aufgestellt werden, damit jeder einen Sitzplatz fand. Auch hier ein Dank an die vielen fleißigen Helfer!

Ab 12.45 Uhr wurde zu verschiedenen Workshops eingeladen.  Autogenes Training, Therapie und Humor sowie die Aphasie Therapie am PC  wurden demonstriert und fanden viel Begeisterung.  Es viel schwer sich zu entscheiden.  Schnell waren die Workshops belegt.

13.45 Uhr waren interessierte Teilnehmer zur  Gymnastik mit Hocker und Terraband geladen. Frau Nebert, eine Physiotherapeutin,  zeigte uns, dass jeder mit einfachen  Mitteln und trotz Handykap etwas für seine Kondition und Beweglichkeit tun kann. Es machte riesigen Spaß und alle waren mit großem Eifer dabei.

Das interessante Erfurt-Quiz und die Sprachtherapie am Computer Teil 2  ließen den Nachmittag ausklingen. Bei anschließendem Kaffee und Kuchen wurden noch einmal  Meinungen und Erfahrungen ausgetauscht, gelacht und ein Resümee gezogen. Ein gelungener Tag ging zu Ende!

Mit dem Aktionstag wurde wieder eine Plattform geschaffen, die Betroffenen und Angehörigen die Möglichkeit zum Erfahrungsaustausch und Dialog gibt. Darüber hinaus besteht die Möglichkeit sich über neue Entwicklungen auf dem Gebiet der Wissenschaft und Therapie zu informieren. Der große Besucherandrang zeigt, dass viele Menschen mit den Folgen eines Schlaganfalls leben müssen und auf Hilfe und Beratung angewiesen sind. Die Selbsthilfe ist ein großer Pfeiler in der ambulanten Nachsorge und gibt vielen Betroffenen und ihren Familien einen Raum der Kommunikation.

 

Herzlich Willkommen auf der Webseite vom Schlaganfallzentrum Erfurt!

Telefon: 0361 / 216 982 49
E-Mail: info@schlaganfall-erfurt.de
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